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Temperatur

Die Mindestverarbeitungstemperatur ist deine Temperatur, die bei der Verarbeitung eines Dicht- oder Klebstoffes nicht unterschritten werden darf. Bei Unterschreitung kann es zu veränderten Verarbeitungseigenschaften oder einer mangelhaften Funktion nach Verarbeitung kommen. 

Die Mindestverarbeitungstemperatur gilt sowohl für die Umgebungsluft, als auch für den Dichtstoff bzw. Klebstoff selbst und die abzudichtenden bzw. zu verklebenden Bauteile/Werkstoffe, die mit dem Produkt in Kontakt kommen.

Der Geruch bei der Aushärtung von Dichtstoffen entsteht durch Spaltprodukte, die während der chemischen Reaktion freigesetzt werden. Diese Gerüche entstehen je nach chemischer Basis mehr oder minder stark vor allem bei Silikonen.

Acrylate, sofern sie keine Lösungsmittel enthalten, verursachen in der Regel keine für Menschen stark wahrnehmbaren Gerüche.

Nach der vollständigen Aushärtung bzw. der Vernetzung des Dichtstoffes verschwinden auch die Gerüche. Sofern es die klimatischen Bedingungen zulassen, sollte auf eine ausreichende Belüftung von Innenräumen gesorgt werden.

Klimatische Einflüsse wie das Wetter, aber auch unterschiedliche Temperaturen oder die Luftfeuchtigkeit im Innenraum sind sowohl für die Verarbeitung als auch ein dauerhaftes Funktionieren eines Dichtstoffes von großer Bedeutung.

Zunächst gibt es unterschiedliche thermische Belastungen im Hochbau im Vergleich zum Tiefbau. Im Außenbereich (speziell im Hochbau) spielen auftretende Wärme-Kälte-Wechsel, verursacht durch Sonneneinstrahlung, Schlagregen oder Schlagschatten, allgemeine Temperaturschwankungen im Tag-Nacht-Wechsel oder auch über den Sommer oder Winter eine wichtige Rolle.

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