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Hautbildungszeit

Im Hochbau und insbesondere beim Abdichten von Fassaden kann ein Dichtstoff schon während oder kurz nach Einbringung der Witterung und insbesondere Regen ausgesetzt sein, noch bevor die Hautbildungszeit abgeschlossen ist.

Die Frühregenbeständigkeit eines Dichtstoffes ist  durch die DIN 18540 – F durch das „F“ für Frühregenfest gekennzeichnet. Der Zusatz „NF“ steht für „nicht Frühregenfest“, wodurch unterwartete Regengüsse ein Ausschwämmen von Inhaltsstoffen oder Substratverschmutzungen am frischen Dichtstoff hervorrufen können.  

(tk)

Klimatische Einflüsse wie das Wetter, aber auch unterschiedliche Temperaturen oder die Luftfeuchtigkeit im Innenraum sind sowohl für die Verarbeitung als auch ein dauerhaftes Funktionieren eines Dichtstoffes von großer Bedeutung.

Zunächst gibt es unterschiedliche thermische Belastungen im Hochbau im Vergleich zum Tiefbau. Im Außenbereich (speziell im Hochbau) spielen auftretende Wärme-Kälte-Wechsel, verursacht durch Sonneneinstrahlung, Schlagregen oder Schlagschatten, allgemeine Temperaturschwankungen im Tag-Nacht-Wechsel oder auch über den Sommer oder Winter eine wichtige Rolle.

Hautbildungszeit