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Bodenfuge

Als Bodenfuge bezeichnet man Anschlussfugen auf oder an Bodenflächen beziehungsweise dem bodennahen Wandbereich am Übergang zwischen Bodenfläche und Wand bis zu einer Höhe von ca. 1 Meter.

Bodenfugen unterliegen häufig besonderen Belastungen, da sie begangen oder befahren werden bzw. schwere Gegenstände auf ihnen abgestellt werden könnten. In einigen Bereichen müssen Bodenfugen auch beständig gegen aggressive Flüssigkeiten wie Abwässer oder Chemikalien sein.

Eine Fuge ist ein beabsichtigter oder toleranzbedingter Raum zwischen mehreren Bauteilen oder Baustoffen (DIN 52460:2000). Um auftretende Bewegungen (Fugenbewegungen) und eine damit einhergehend variierende Stärke der Fuge auszugleichen, muß eine Abdichtung mit bewegungsausgleichenden Werkstoffen erfolgen.

Allgemein lassen sich Fugen in Bewegungsfugen und starre Fugen unterteilen. Unterhalb der Bewegungsfugen kann eine Einteilung in Dehnfugen (Hochbaufugen, Bodenfugen) und Anschlussfugen (Sanitärfuge, Fensteranschlussfuge, Naht und Flanschfugen oder Überlappungsfugen) erfolgen.

Bodenfuge