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Geruchsbelastung bei Aushärtung

Der Geruch bei der Aushärtung von Dichtstoffen entsteht durch Spaltprodukte, die während der chemischen Reaktion freigesetzt werden. Diese Gerüche entstehen je nach chemischer Basis mehr oder minder stark vor allem bei Silikonen.

Acrylate, sofern sie keine Lösungsmittel enthalten, verursachen in der Regel keine für Menschen stark wahrnehmbaren Gerüche.

Nach der vollständigen Aushärtung bzw. der Vernetzung des Dichtstoffes verschwinden auch die Gerüche. Sofern es die klimatischen Bedingungen zulassen, sollte auf eine ausreichende Belüftung von Innenräumen gesorgt werden.

Dauert die Geruchsbildung sehr lange, bzw. über die in der Produktbeschreibung oder im technischen Merkblatt angegebene Trockenzeit/Aushärtezeit (unter Berücksichtigung der Fugendicke und Verarbeitungstemperatur) hinaus an, sollte speziell in Innenräumen das Raumklima überprüft werden. Eine verzögerte Aushärtung tritt vor allem im Winter auf Grund zu niedriger Temperaturen bzw. relativer Luftfeuchtigkeit auf. Um eine optimale Aushärtung zu gewährleisten sollte die Raumtemperatur allgemein bei ca. +20 °C liegen (Bitte technisches Merkblatt berücksichtigen).

(tk)

Geruchsbelastung bei Aushärtung