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Profesionelle Fugensanierung

Bei einer korrekt ausgeführten Fugensanierung werden die alten Dichtstoffe zunächst gründlich entfernt und im Anschluss fachgerecht erneuert.

Um eine Fuge in ihren ursprünglichen Zustand zu bringen, ist es sehr wichtig, dass zunächst alle alten Dichtstoffreste und Hinterfüllmaterialien entfernt werden. Dabei ist insbesondere auf eine gründliche chemische oder mechanische Reinigung der Fugenflanken zu achten, um eine optimale Haftung des neu eingebrachten Dichtstoffes zu gewährleisten.

Werkzeuge und Reinigungsmittel zur FugensanierungFür die schnelle und sichere Entfernung der alten Dichtstoffreste eignen sich spezielle Werkzeuge wie beispielsweise der EVT Fugenschneider sehr gut. Hiermit wird der alte Dichtstoff zunächst bestmöglich mechanisch entfernt.

Ist die mechanische Entfernung nicht zu 100% möglich, kann maximal 1mm der alten Dichtmasse übrig bleiben. Diese übrig gebliebenen Dichtstoffreste können Sie mit Hilfe eines Silikonentferners (EVT Primer u. Silikonentferner) auflösen und anschließend mit einem nicht kratzenden Werkzeug aus der Fuge entfernen. Danach werden die Fuge und die unmittelbar umgebenden Flächen einer gründlichen Reinigung mit speziellen Reinigungsmitteln unterzogen.

Hinweis: Vor der Anwendung von Silikonentferner und Reinigungsmitteln sollt immer an unsichtbarer Stelle ein Versuch durchgeführt werden um eventuelle Materialunverträglichkeiten auszuschließen, da manche Beschichtungen nach längerer Einwirkzeit angegriffen werden können.

Die Eigenschaften von eventuell vorhandenen und gegebenenfalls im Zeitverlauf neu angebrachten Beschichtungen wie Farben oder Lacke auf dem Untergrund der umgebenden Flächen müssen bei der Auswahl des Dichtstoffes berücksichtigt werden. Die genaue Begutachtung und Zustandsanalyse des alten Dichtstoffes in Bezug auf Pilzbefall oder Beschädigungen kann einen wichtigen Hinweis auf die zu fordernden Eigenschaften eines neuen Dichtstoffes geben (fungizide Einstellung, Dehnungseigenschaften, Belastung).

Um eine möglichst gute Verträglichkeit zwischen ggf. nicht entfernten Dichtstoffresten und dem neuen Dichtstoff zu schaffen, kann es hilfreich sein, bei der Auswahl des neuen Dichtstoffes die Rohstoffbasis des bisher verwendeten Dichtstoffes zu ermitteln.

In der Praxis verwendet man hierzu die sogenannte Brennprobe. Dabei wird eine kleine Menge des alten Dichtstoffes angezündet bzw. einer Flamme ausgesetzt. Die Eigenschaften hinsichtlich Farbe der Flamme, Rauchfarbe, Asche sowie der entstehende Geruch lassen entsprechend Rückschlüsse auf die Art des Dichtstoffs zu.

Folgende Tabelle soll Ihnen erleichtern, die Ergebnisse einer Brennprobe richtig einzuordnen:

 
DichtstoffEigenschaften beim VerbrennenGeruch
Acrylatgelbe und eher kleine Flammeleicht süßlicher Geruch ohne besondere Charakteristik
Polysulfidgelbe Flammemarkanter und stark schwefelartiger Geruch
Polyurethangelbliche Flamme mit verhältinsmäßgi starker Rußentwicklungkeine besondere Charakteristik beim Geruch
Silikonnur glimmend, Entwicklung von weißem Rauch, weiße Ascheeher milder Geruch ohne besondere Charakteristik

(tk)

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